Laparoskopische, endoskopische Kastration

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Laparoskopische Kastration Hündin

Informieren Sie sich in unserer Praxis, wir geben gerne Auskunft. 

Fakten zur Kastration der Hündin

Hündinnen können ab einem Alter von 6-8 Monaten kastriert werden. Der ideale Kastrationszeitpunkt wird mit der Tierärztin, dem Tierarzt besprochen. Dem Tier werden dabei in Vollnarkose beide Eierstöcke entfernt.

Das Narkoserisiko ist heute dank Inhalationsnarkose und Infusionen sehr gering.

Vorteile

Wissenschaftliche Studien beweisen, dass bei einer Frühkastration ein kleineres Risiko für Mammatumoren, Scheinträchtigkeit, Gebärmuttervereiterung und Diabetes besteht. Die Kastration vor oder auch nach der ersten Läufigkeit hat keine negativen Einflüsse auf Wachstum, Körperbau, Gesundheit oder auf die psychische Entwicklung.

Nachteile

  • Bei Spaniels, Settern, Langhaardackeln, Golden Retrievern und anderen Rassen können die Hormonumstellungen aufgrund der Kastration zu Fellveränderungen führen. Ältere kastrierte Hündinnen neigen eher zu Harnträufeln als nicht kastrierte Tiere.
  • Kastrierte Hündinnen verwerten das Futter besser und können nach der Operation an Gewicht zunehmen. Dem kann mit einem geeigneten Futter oder einer Reduktion der Futtermenge entgegengewirkt werden.

Spritze zur Läufigkeitsunterdrückung

Die Läufigkeit kann auch durch Hormongaben mehrere Monate unterdrückt werden. Dabei nimmt aber das Risiko von Gebärmuttervereiterungen, Mammatumoren und Scheinträchtigkeiten zu. An der Injektionsstelle kann es zu Fellverfärbungen kommen.

Wegen diesen medizinisch relevanten Risikofaktoren raten wir von der lebenslangen Läufigkeitsunterdrückung ab.
Indikation der Hormongabe sehen wir v.a. im Herausschieben der Läufigkeit, damit ein geplanter Deckakt stattfinden kann oder wenn die Besitzer noch unschlüssig sind, ob sie ihre Hündin auch wirklich zur Zucht verwenden möchten.

Fakten zur Kastration des Rüden

Der Rüde kann ab einem Alter von 6-8 Monaten kastriert werden. Der ideale Kastrationszeitpunkt wird mit der Tierärztin, dem Tierarzt besprochen.

In Vollnarkose werden beide Hoden entfernt. Nach der Kastration wird der Trieb für Herumstreunen, Markieren und aggressives Verhalten gehemmt.

Zudem sind Prostataerkrankungen und Hodentumore bei nicht kastrierten Rüden weitaus häufiger als bei kastrierten Tieren.

Nachteile der Kastration

  • Bei Settern, Spaniels, Langhaardackeln und Golden Retrievern kann die Kastration eine Fellveränderung zur Folge haben.
  • Die kastrierten Tiere verwerten das Futter besser und tendieren deshalb zur Gewichtszunahme. Dem kann mit einem geeigneten Futter oder mit Reduktion der Futtermenge entgegengewirkt werden.